Alternative Rohstoffe auf Basis von Cellulose für man-made Cellulose Fasern
Projektbeteiligte
ITA RWTH Aachen University, IBG-2 Forschungszentrum Jülich, DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
Projektlaufzeit
01.08.2023 – 31.07.2025
Projektbeschreibung
Ziel des AltCell-Projekts war es, im Rahmen einer Circular Economy alternative, nicht-holzbasierte Rohstoffe (u. a. Miscanthus, Weizenstroh) durch ein „Lignin-first“-Aufschlussverfahren (OrganoCat) für die textile Wertschöpfungskette nutzbar zu machen. Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen untersuchte dazu die Herstellung von Spinnlösungen sowie deren Validierung in nasschemischen Faserbildungsprozessen. Im Stand der Technik werden nahezu alle man-made Cellulosefasern (MMCF) insbesondere bei Verfahren wie Lyocell, Viskose oder Cupro aus holz- oder baumwollbasiertem Zellstoff gewonnen. Bekannte Industriebetriebe wie Lenzing AG oder Kelheim Fibres setzen für deren Verfahren auf gereinigte, standardisierte Holzpulpe. Die Verarbeitung agrarischer Reststoffe zu spinnfähiger Cellulose stellt hingegen eine der größten offenen Herausforderungen in der MMCF-Forschung dar, die hinsichtlich Reinheit, Polymerisationsgrad und Prozessstabilität definiert werden.
Abschlussberichte mit zentralen Erkenntnissen:
Abschnitt FZJ – https://oa.tib.eu/renate/items/c5875724-dd19-4246-ac9e-37776cdb13a5
Abschnitt ITA – https://oa.tib.eu/renate/items/84855e19-ea96-4b23-80f0-5a39990d391b
Abschnitt DBFZ – https://oa.tib.eu/renate/items/de2d5ebd-1c46-4e97-9c92-afcfc87b23f8
Projektleitung
- Sea-Hyun Lee, ITA RWTH Aachen University (ITA)
- sea-hyun.lee@ita.rwth-aachen.de
- 0241 80 22558
