Rückblick auf den WIR!-Erfahrungsaustausch in Leipzig

Am 5. und 6. Mai 2026 kamen im Penta Hotel Leipzig zahlreiche WIR!-Bündnisse zum Erfahrungsaustausch zusammen. Auch das INGRAIN-Bündnis war vor Ort vertreten: Hannah Schmitz von der WFG für den Kreis Heinsberg, Dennis Kreutzer und Sea-Hyun Lee von der RWTH Aachen sowie Melina Lindek von der Hochschule Niederrhein nahmen für INGRAIN an der Veranstaltung teil.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Transfer nachhaltig gelingen kann – von der Forschung in die Anwendung, in den Markt und in die regionale Innovationslandschaft.

Die teilnehmenden Bündnisse berichteten von Erfolgen, aber auch von Herausforderungen: technologische Hürden, sich verändernde rechtliche Rahmenbedingungen und die Einbindung von KMU waren Themen, die viele Projekte gleichermaßen beschäftigten. Deutlich wurde dabei: Entscheidend ist der Mut, Neues auszuprobieren und Herausforderungen mit kreativen Lösungen zu begegnen.

Dr. Christina Dienhart von der RWTH Aachen betonte, dass nach der Institutionalisierung die Erneuerung im Fokus stehen müsse. Transfer scheitere selten an guten Ideen, sondern vielmehr an deren nachhaltiger Verankerung.

Beim Marktplatz „WIR!-Warr“ präsentierten die Bündnisse ihre Arbeit und nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch. In anschließenden Workshop-Sessions wurden kurz- und langfristige Lösungsansätze diskutiert und wertvolle Impulse für die weitere Projektarbeit gesammelt.

Der zweite Veranstaltungstag startete mit einer Fishbowl-Diskussion zum Thema „Das perfekte Förderprogramm“. Dabei konnten die Bündnisse ihre Erfahrungen und Anregungen direkt an das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt weitergeben. Bei der Abstimmung zum „Transferprojekt 2.0“ überzeugten die Bündnisse MERA, WIR!ksam und Sichere Logistik Erneuerbare Energien.

Der WIR!-Erfahrungsaustausch zeigte eindrucksvoll: Verstetigung gelingt dort, wo kreative Lösungen, regionale Netzwerke und gemeinsame Lernprozesse zusammenkommen.