EDUCIRCLE startet mit Kick-Off

Am 30. April ist das Projekt EDUCIRCLE mit einem motivierenden Kick-Off gestartet. Die Projektpartner der RWTH Aachen, der Hochschulen Niederrhein und Rhein-Waal sowie die WFG für den Kreis Heinsberg kamen zusammen, um die nächsten Schritte für das gemeinsame Vorhaben abzustimmen. Die positive Stimmung beim Auftakt machte deutlich: Das Thema Circular Economy in die Bildungslandschaft zu tragen, stößt bei allen Beteiligten auf großes Engagement und viel Motivation.

Im Mittelpunkt von EDUCIRCLE steht die Frage, wie zirkuläres Denken frühzeitig vermittelt und der Innovationsgeist junger Menschen gestärkt werden kann. Denn die erfolgreiche Transformation der INGRAIN-Region hängt maßgeblich von den Menschen ab, die den Wandel künftig gestalten. Ziel ist es daher, Schülerinnen und Schülern Wissen, Motivation und Raum zu geben, um eigene Ideen für nachhaltige und zirkuläre Lösungen zu entwickeln.

EDUCIRCLE verfolgt einen integrativen Bildungsansatz. Circular Economy soll dabei nicht als einzelnes Thema verstanden werden, sondern als grundlegende Denk- und Handlungsweise, die sich durch verschiedene Bildungsstufen zieht – von der schulischen Unterstufe bis hin zu Berufsschulen.

Die Arbeitspakete des Projekts umfassen unter anderem die Entwicklung von Workshopangeboten für Schülerinnen und Schüler sowie Informations- und Weiterbildungsformate für Lehrkräfte. An Partnerschulen in der INGRAIN-Region sollen zudem Hackathons und Wettbewerbe im Rahmen von Leuchtturmprojekten zu INGRAIN-Themen stattfinden.

Anhand realitätsnaher Beispiele aus der Agrar-, Lebensmittel- und Textilbranche werden die Themen Circular Economy und Nachhaltigkeit methodisch und didaktisch aufbereitet. So sollen junge Menschen dafür sensibilisiert werden, wie zirkuläre Ansätze Arbeitsprozesse verändern können und welche Chancen an den Schnittstellen verschiedener Branchen entstehen.

Übergeordnetes Ziel ist es, EDUCIRCLE nachhaltig in der INGRAIN-Region sowie in der außerschulischen Bildungslandschaft zu verankern. Die entwickelten Konzepte werden fortlaufend reflektiert und angepasst, sodass sie perspektivisch auch als Best Practice auf andere Regionen oder Themenfelder übertragen werden können.